Warum nicht wie Christian Wulff?
Wie muss der neue Bundespräsident sein? Wofür muss er stehen? Darüber wird in den Parteien und in den Medien diskutiert. Einig sind sich Politiker und Journalisten, dass der Neue in große Fußstapfen tritt. Die stammen veröffentlichter Meinung zufolge von Joachim Gauck, wer immer das auch sein mag.
Hingewiesen wird zudem darauf, dass die Wahl des Bundespräsidenten im nächsten Jahr Signalwirkung hat. Mache jemand aus Bayern das Rennen, dann könne das Amt zukünftig vernachlässigt werden, schaffe es ein Hamburger, dann sei Helmut Schmidt doch nicht tot.
Aus der CDU hört man bereits mehrere Namen, die SPD ist sich noch nicht einig, wem sie schaden soll. Dem Außenminister geht das schon gehörig auf die Nieren, die er mit seiner Frau geteilt hat. Steinmeier möchte gern der zweitbeliebteste Politiker Deutschlands bleiben, als Bundespräsident wäre er zwar der beliebteste Bundespräsident, aber da es davon nur einen gibt, hat das bekanntlich sogar Gauck geschafft.
Aus dem Schatten der Vergessenheit tritt inzwischen Christian Wulff heraus, der als Bundespräsident für die Steuerzahler nur etwas teurer wäre als jetzt schon als ehemaliger Bundespräsident. Was sonst noch für ihn spricht, spricht Wulff in einer der bekanntesten Publikationen Deutschlands aus. Hier klicken
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Mittwoch, 8. Juni 2016
Mittwoch, 16. Juni 2010
CDU-Losglück - aber...
16. Juni 2010
Hauen Teile der FDP auf die Pauke?
In Hamburg ist Christian Wulff das (Los-) Glück hold gewesen. Der CDU wurde ein weiterer Sitz in der Bundesversammlung zugelost. Damit haben Union und FDP einen Vorsprung von 20 Stimmen. Doch eine Stimme ist schon wieder futsch: Der FDP-Landtagsabgeordnete Tino Günther aus Dresden will Joachim Gauck wählen. Meldet die "Rheinische Post".
Außerdem rumort es Medienberichten zufolge in der Sachsen-CDU, die Thüringen- und die Sachsen-FDP legen sich immer noch nicht fest. Wen wundert es da, dass der Kandidat von SPD und Grünen immer fröhlicher Stimmen zählt?
Hinzu kommt ein Schuss Humor. Die Bezeichnung "Kandidat der Herzen" lehnt der 70-Jährige mit dem Hinweis ab, so was passe wohl besser für eine hübsche Prinzessin wie Diana. Schließlich sei er selbst schon ein wenig zerknittert und etwas älter.
Noch älter soll Joachim Gauck aussehen, wenn es nach Oskar Lafontaine geht. Nach den jüngsten Attacken scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der ehemalige Parteichef der Linken dem ehemaligen Pastor Ladendiebstahl, rücksichtsloses Fahren und ähnliche Vergehen vorwirft.
Stasi-Begünstigter und Befürworter von Sozialabbau ist der 70-Jährige für den Saarländer bereits - warum also nicht noch eine Schippe drauflegen? Medien sind dankbare Abnehmer für jeden Verbal-Müll. Die drucken in diesen Tagen alles, wenn es um die Wahl des Bundespräsidenten geht.
Die Öffentlichkeit jedoch ist nicht beeindruckt. Die Mehrheit will Joachim Gauck. Zumindest Teile der FDP könnten sich davon beeindrucken lassen, zumal Liberale derzeit nicht viel zu lachen haben. In Umfragen werden sie für die Berliner Koalitionskrise verantwortlich gemacht, bei Neuwahlen müssten sie um ihre parlamentarische Existenz fürchten.
Warum also - wenn man noch mitmusizieren darf - nicht auf die Pauke hauen?
Hauen Teile der FDP auf die Pauke?
In Hamburg ist Christian Wulff das (Los-) Glück hold gewesen. Der CDU wurde ein weiterer Sitz in der Bundesversammlung zugelost. Damit haben Union und FDP einen Vorsprung von 20 Stimmen. Doch eine Stimme ist schon wieder futsch: Der FDP-Landtagsabgeordnete Tino Günther aus Dresden will Joachim Gauck wählen. Meldet die "Rheinische Post".
Außerdem rumort es Medienberichten zufolge in der Sachsen-CDU, die Thüringen- und die Sachsen-FDP legen sich immer noch nicht fest. Wen wundert es da, dass der Kandidat von SPD und Grünen immer fröhlicher Stimmen zählt?
Hinzu kommt ein Schuss Humor. Die Bezeichnung "Kandidat der Herzen" lehnt der 70-Jährige mit dem Hinweis ab, so was passe wohl besser für eine hübsche Prinzessin wie Diana. Schließlich sei er selbst schon ein wenig zerknittert und etwas älter.
Noch älter soll Joachim Gauck aussehen, wenn es nach Oskar Lafontaine geht. Nach den jüngsten Attacken scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der ehemalige Parteichef der Linken dem ehemaligen Pastor Ladendiebstahl, rücksichtsloses Fahren und ähnliche Vergehen vorwirft.
Stasi-Begünstigter und Befürworter von Sozialabbau ist der 70-Jährige für den Saarländer bereits - warum also nicht noch eine Schippe drauflegen? Medien sind dankbare Abnehmer für jeden Verbal-Müll. Die drucken in diesen Tagen alles, wenn es um die Wahl des Bundespräsidenten geht.
Die Öffentlichkeit jedoch ist nicht beeindruckt. Die Mehrheit will Joachim Gauck. Zumindest Teile der FDP könnten sich davon beeindrucken lassen, zumal Liberale derzeit nicht viel zu lachen haben. In Umfragen werden sie für die Berliner Koalitionskrise verantwortlich gemacht, bei Neuwahlen müssten sie um ihre parlamentarische Existenz fürchten.
Warum also - wenn man noch mitmusizieren darf - nicht auf die Pauke hauen?
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