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Montag, 31. Januar 2022

Intro


Einfach auf die Zeitung klicken.





Wirklich?

Die nackte Frau aus Sachsen

Nichtssagend ist fast wie nichts sagen

Lieber Donald Trump

Vom Steinmeier

Letzte Acki-Worte
Mach mal Pause, Europa

Armutsforscher tritt für die Linke an

"Respektabler Kandidat"

Laber-Acki 
Gratuliert Trump nicht in meinem Namen

Macht Heinz-Peter Tjaden

Wenn das so weitergeht

TV-Richter erster Kandidat

Wulff meldet sich zu Wort

Gauck geht

Bundespräsident nicht kurzatmig

Asylpaket II stoppen

Gauck war kein Bürgerrechtler


Freitag, 17. März 2017

Donald statt Joachim

Die Anziehungskraft jüngerer Männer

Auch Angela Merkel fliegt auf jüngere Männer. Deshalb nimmt sie heute nicht Abschied von Joachim Gauck, sie nimmt im Weißen Haus neben Donald Trump Platz. Dafür gibt es natürlich mehrere Gründe, die nicht nur in Joachim Gaucks Alter begründet sind. 

Viele Falten im Fackelschein

Der Bundespräsident wird im Fackelschein verabschiedet. Deshalb hat in den vergangenen Tagen der Mann unserer Bundeskanzlerin eine Fackel gehalten, wenn Angela Merkel zu Bett ging. Dabei stellte er fest: "Man sieht jede deiner Falten. Ich wusste gar nicht, dass du so viele hast." 

Keine Fackeln im Weißen Haus

Donald Trump versicherte unserer Bundeskanzlerin, dass er sie bei Medienterminen in bestes Licht tauchen lassen wird. Der US-Präsident hat in den vergangenen Tagen eine brennende Kerze in der Hand gehalten, wenn seine Frau zu Bett ging. Dabei stellte er fest: "Man sieht kaum eine Falte. Noch besser wird es, wenn ich die Kerze auspuste."

Falsches Lied

Mit "Eine feste Burg ist unser Gott" kann unsere Bundeskanzlerin nichts anfangen, dieses Lieblingslied von Joachim Gauck mag sie nicht. Angela Merkel hält sich für derart alternativlos, dass sie keine anderen Götter neben sich duldet.

Vielleicht neuer Job

Donald Trumps Berater kommen und fliegen, unserer Bundeskanzlerin sitzt Martin Schulz im Nacken. Da will sie sich in Washington schon einmal nach ihren Jobchancen erkundigen. Mit Fachwissen würde sie den US-Präsidenten nicht belästigen. Das hat sie nicht.  





Montag, 28. November 2016

Letzte Acki-Worte

Mach mal Pause, Europa!

Warum sollen letzte Worte nicht auch einmal das Allerletzte sein? Also sprach Joachim Gauck in einem Interview mit der "Welt am Sonntag": "Insgesamt sollten wir über eine Pause nachdenken, in der wir diskutieren, welches Ziel wir in welchem Tempo erreichen wollen." Europa soll also die Koffer packen, nach Florida fliegen und sich dort für eine ungewisse Zeit in die Sonne legen?

Spontis haben zwar vor geraumer Zeit aus dem Spruch "Müßiggang ist aller Laster Anfang" den Spruch "Nummernschild ist aller Laster Anfang" gemacht, aber als Sponti ist Gauck bis gestern noch nicht in Erscheinung getreten. Außerdem waren Nummernschilder in der DDR so knapp wie fahrbare Untersätze. Laster gab es aber, SED-Funktionäre hatten die meisten. 

Was also könnte Acki Gauck gemeint haben? Wenn es überall knistert und kracht, dann legt man sich aufs Ohr und hört nicht mehr hin, wie der Noch-Bundespräsident zu DDR-Zeiten? Möglich. Bei diesem 76-Jährigen ist nichts unmöglich. Außer sinnvolle Aussagen. Immer mehr europäische Staaten driften nach rechts und Europa liegt in Florida in der Sonne, das kann es doch wohl nicht sein. 

Gaucks früherer Arbeitgeber hat einmal gesagt, dass man ja, ja oder nein, nein sagen solle, weil alles andere von Übel sei, aber Europa empfiehlt er ein lethargisches "Vielleicht machen wir ja irgendwann mal wieder etwas zusammen"? Das machen doch eigentlich nur Spaßbremsen.

Dabei kann Europa durchaus Spaß machen. Vielleicht sollte man Acki Gauck das einmal so einfach wie möglich erklären: Nach zwei Weltkriegen hat in vielen europäischen Ländern darüber Einigkeit geherrscht, dass Zusammenarbeit besser ist als Streit, dass Offenheit besser ist als Isolation, dass voneinander lernen zu mehr Wissen führt als den anderen für dumm verkaufen. 

Deutsche und Franzosen begruben das Kriegsbeil, aus Erbfeinden wurden Freunde, die sich mit Italien und den Benelux-Staaten zusammen taten, um erst einmal den gemeinsamen Handel in Schwung zu bringen. Damit waren sie so erfolgreich, dass immer mehr Staaten mitmachen wollten und sich neue Ziele setzten. Eines dieser Ziele war eine politische Union ohne Bürokraten-Bagger zur Einebnung der Unterschiede.

Der Teufel lag aber schon sehr bald im Detail herum. Bürokraten aus Brüssel hatten mehr zu sagen als Parlamentarier in Straßburg, was dazu führte, dass Parteien die Politiker für Europa abstellten, die in ihrer Heimat nie etwas zustande bringen würden. Das machte die Bürokraten noch mächtiger. Die in Europa wirklich Herrschenden werden auch gar nicht vom Volk gewählt. Das sind Erwählte.

Da passt es doch ins Acki-Bild, dass sich Gauck in dem Gespräch mit der "Welt am Sonntag" auch gegen Volksentscheide auf Bundesebene ausspricht. Man könnte natürlich das Volk darüber entscheiden lassen, ob Volksentscheide möglich sein sollen, aber so weit denken passt wohl nicht zu dem Noch-Bundespräsidenten.

Ich gebe jetzt eine FantaVier aus: "Es könnte alles so einfach sein"... 






Mittwoch, 8. Juni 2016

Wie muss er sein?

Warum nicht wie Christian Wulff?

Wie muss der neue Bundespräsident sein? Wofür muss er stehen? Darüber wird in den Parteien und in den Medien diskutiert. Einig sind sich Politiker und Journalisten, dass der Neue in große Fußstapfen tritt. Die stammen veröffentlichter Meinung zufolge von Joachim Gauck, wer immer das auch sein mag.

Hingewiesen wird zudem darauf, dass die Wahl des Bundespräsidenten im nächsten Jahr Signalwirkung hat. Mache jemand aus Bayern das Rennen, dann könne das Amt zukünftig vernachlässigt werden, schaffe es ein Hamburger, dann sei Helmut Schmidt doch nicht tot. 

Aus der CDU hört man bereits mehrere Namen, die SPD ist sich noch nicht einig, wem sie schaden soll. Dem Außenminister geht das schon gehörig auf die Nieren, die er mit seiner Frau geteilt hat. Steinmeier möchte gern der zweitbeliebteste Politiker Deutschlands bleiben, als Bundespräsident wäre er zwar der beliebteste Bundespräsident, aber da es davon nur einen gibt, hat das bekanntlich sogar Gauck geschafft. 

Aus dem Schatten der Vergessenheit tritt inzwischen Christian Wulff heraus, der als Bundespräsident für die Steuerzahler nur etwas teurer wäre als jetzt schon als ehemaliger Bundespräsident. Was sonst noch für ihn spricht, spricht Wulff in einer der bekanntesten Publikationen Deutschlands aus. Hier klicken 

Samstag, 4. Juni 2016

Gauck geht

Kommt nun die Uschi?

"Bild" hat´s gegeben, "Bild" hat´s genommen. Joachim Gauck geht, ohne den "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann auch nur einmal am Telefon belästigt zu haben, während der Anrufbeantworter lief. Und für wen gilt nächstes Jahr "Yes, we Gauck" inclusive Radtour zum ersten Vorstellungsgespräch bei "Bild am Sonntag"?

Wird es die Uschi, die Gaucks Forderung nach einem starken Deutschland mit der Entschärfung der Bundeswehr-Waffen unterlaufen hat? Geographisch betrachtet müsste sie eigentlich Merkels erst Wahl sein. Von Burgdorf aus könnte sie bei Kummer nach Großburgwedel zum Christian radeln, statt weiterhin auf der Kanzlerin Schoß herumzusitzen.

Oder macht es der Horst Seehofer, den Merkel so als Schutzheiligen der ertrinkenden Flüchtlinge im Mittelmeer um jede politische Wirkung bringen könnte? Die Balkan-Route ist schließlich dicht, dafür braucht sie ihn nicht mehr. 

Hat auch die SPD ein As im Ärmel, das wie Gauck schnell zur Karo Sieben werden könnte? Hat sie nicht. Das sind jetzt schon alles Karo Sieben. Außer Klaus Wowereit. Der würde ein Glanzlicht setzen, wenn er kurz vor Ende seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident erklären könnte: "Nächstes Jahr wird der Berliner Flughafen wirklich fertig."   

Freitag, 22. April 2016

Kurzatmig

Der Bundespräsident und das Strafgesetzbuch

Das Strafgesetzbuch darf nicht "kurzatmig" sein. Meint Bundespräsident Joachim Gauck in einem Rundfunkinterview. Deswegen ist er weiter für Majestätsbeleidigung. So lange sie bestraft wird. Wie möglicherweise demnächst ein schlechtes Gedicht über Erdogan. Schlechte Reden von Gauck sollen dagegen weiterhin erlaubt sein. Dafür müsste der § 103 des Strafgesetzbuches auch gar nicht abgeschafft werden.

"Kurzprozessig" ist dagegen die DDR gewesen, wenn es um die Kunst- und Pressefreiheit ging. Für Gauck scheint das etwas anderes zu sein als "kurzatmig". Also fordert der Bundespräsident erst einmal eine längere Phase des Nachdenkens über die Sinnhaftigkeit der Abschaffung der Majestätsbeleidigung als Straftatbestand. Wie lange diese Phase dauern soll, sagt Gauck nicht. Bis Jan Böhmermann das Gefängnis wieder verlassen darf?

Merkel bereut inzwischen, dass sie zu diesem Fall zu viel gesagt hat. Das wird dem Bundespräsidenten nie passieren...

Auch lesen: Keine Auslieferung 

Dienstag, 1. März 2016

Asylpaket II stoppen

Kinderschutzbund-Präsident appelliert an Joachim Gauck

Anfang Februar 2016 hat Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, bereits an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen geschrieben. Er protestierte gegen das Asylpaket II, das gegen internationale Abkommen und gegen das Grundgesetz verstoße. In der Verfassung werde die Ehe und die Familie unter besonderen Schutz gestellt. 

Gestern schrieb Heinz Hilgers auch an den Bundespräsidenten, Joachim Gauck müsse das Asylpaket II stoppen, das Recht auf Familiennachzug dürfe für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz nicht für zwei Jahre ausgesetzt werden. Das widerspreche "dem Geist und dem Artikel 10 (Familienzusammenführung), 18 (Verantwortung für das Kindeswohl) und 22 (Flüchtlingskinder) der UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 6 des Grundgesetzes, Artikel 6 des Europäischen Übereinkommens über den Umgang der Verantwortung für Flüchtlinge, Artikel 5 der Frauenrechtskonvention und Artikel 24 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union". 

"Für Kinder ist der Familienzusammenhalt während des Krieges, auf der Flucht und beim Ankommen das Wichtigste", fügte der Kinderschutzbund-Präsident hinzu. Eine "gewaltsame Trennung" könne bei den Kindern zu psychischen Störungen führen, "Ungewissheit, Unsicherheit und geringe Zuversicht" könnten eine weitere Traumatisierung zur Folge haben. Heinz Hilgers fürchtet "in vielen Fällen irreparable" Schäden.  

Sonntag, 14. Februar 2016

Aufgelesen

Gauck kein Bürgerrechtler
Die Verantwortlichen der Kirche wurden den Verdacht nicht los, dass hier politischer Leichtsinn Platz greift. Der Staat könnte gereizt werden und andere kirchliche Arbeitsfelder behindern. Ein führender Kirchenmann bat, man möge doch immer daran denken, dass durch öffentliche Äußerungen von Gruppenmitgliedern staatliche Stellen nicht das Gesicht verlieren dürften. Eine spannungsvolle Geschichte: Die Kirchenoberen bremsten, die Aufmüpfigen drängten. Gauck ist nie dadurch aufgefallen, dass er gedrängt hat.
Es entstand eine winzig kleine alternative Bewegung im real existierenden Sozialismus. In den Augen der Stasi gehörten nie mehr als 3000 bis 4000 Menschen dazu. Die DDR hatte 16 Millionen Einwohner. Trotzdem beunruhigte sie die weltliche Obrigkeit. Die Gruppen entwickelten das Netzwerk "Frieden konkret", dessen Vertreter sich einmal im Jahr trafen. Aus dieser Bewegung kamen die Leute, die man heute die Bürgerrechtler nennt. Sie forderten die Demokratisierung des sozialistischen Staates. Ich war von Anfang an dabei. Von Gauck habe ich in dieser Zeit nie etwas gehört.
Süddeutsche Zeitung, 27. Februar 2012
Dieser Beitrag kursiert gerade wieder im Facebook.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Gauck auf Arabisch

Auf Wunschzettel der Integrationsbeauftragten

Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz hat auf ihren Wunschzettel geschrieben: "Die Ansprache von Gauck auf Arabisch." Denn in diesem Jahr seien Flüchtlinge das Thema - und die sollten verstehen, was der Bundespräsident ihnen zu sagen hat. Flüchtlinge sollen also schaffen, was bis heute kaum einem Deutschen gelungen ist.

Dafür müssen Anreize geschaffen und Bedingungen gestellt werden:

1. Jeder Flüchtling, der sich die Rede von Gauck anhört, bekommt Bleiberecht, bis er die Ansprache verstanden hat - also auf Lebenszeit.

2. Jeder Flüchtling muss mitzählen, wie oft der Bundespräsident das Wort "Freiheit" benutzt, damit er nie wieder vergisst, worauf es in Deutschland ankommt. Kleiner Tipp:

Jede Antwort unter 100 ist falsch.








3. Jeder Flüchtling muss nicht nur sich selbst, sondern auch seine Kinder so lange wach halten, bis auch der letzte Deutsche längst eingeschlafen ist. Das kann bis zu fünf Minuten dauern.

4. Die Kinder der Flüchtlinge müssen am nächsten Tag ein Bild von Gauck malen, das sie an die Integrationsbeauftragte schicken. Das Kennwort lautet

بقي مستيقظا


 

Dienstag, 13. Oktober 2015

Merkel vs Gauck

Der Bundespräsident macht nur Worte

Die "Bild"-Zeitung hat sich mit der Bundeskanzlerin über das Flüchtlingsthema unterhalten. Zwei Zeitungsseiten wurden gestern dafür frei geschaufelt - Bundespräsident Joachim Gauck wurde von dieser Schaufel aber nur gestreift. Mit Bundes-Jochens Satz "Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich" konnte Merkel offenbar so viel anfangen wie die Flüchtlinge, die um ihr Leben rennen.

Die Reden des Bundespräsidenten kommentiere sie "grundsätzlich nicht", sagte Merkel, Gauck habe die "Macht der Worte", sie dagegen tue etwas. Die Reden von Bundes-Jochen nicht kommentieren, ist - so die Bundeskanzlerin - "guter Brauch zwischen den Verfassungsorganen". Zu Deutsch: einfach ignorieren.

Das ist sicherlich eine gute Entscheidung. Das Gedicht "Unser Herz ist weit" sollte dieser Staatsoberhaupt-Darsteller noch ein wenig umschreiben, dann kann er es in ein paar Wochen bei irgendeiner Weihnachtsfeier vortragen.  

Donnerstag, 25. Juni 2015

Pferd oder Marzipan

Der Jochen und die Königin

Bundes-Jochen und Staatsoberhaupt-Darsteller Gauck hält das deutsche Volk für zu naiv und lehnt deshalb Volksabstimmungen ab. Das hat dieser ehemalige Zonen-Pastor nicht in Deutschland gesagt, sondern in der Schweiz, weil Gauck immer genau weiß, was wo garantiert nicht ankommt. Wie jetzt auch ein Bild bei Queen Elizabeth II.

Dieses Bild der Malerin Nicole Leidenfrost ist so naiv wie nach Auffassung von Gauck das deutsche Volk. Die Königin warf einen Blick drauf und fragte: "Ist das nicht eine etwas merkwürdige Farbe für ein Pferd?" Ihr Mann hatte sich da schon abgewandt.

Die nächste Elizabeth-Frage warf den Staatsoberhaupt-Darsteller fast aus dem Sattel. Die Königin erkundigte sich nach dem Mann auf dem Bild: "Und das soll mein Vater sein?" Auf diese Frage reagierte der ehemalige Zonen-Pastor so originell wie sonst nur seine Reden über die Rolle Deutschlands sind: "Erkennen Sie ihn denn nicht?"

Da erkannte die Königin, dass sie mit ihren Untertanen so viel Glück hatte wie sie mit Gauck niemals hätte. Was ihr noch klarer wurde, als der Staatsoberhaupt-Darsteller sich völlig vergaloppierte: "Wenn Ihnen das Bild nicht gefällt, haben wir ja immer noch Lübecker Marzipan."

Die Königin ist bald wieder weg, Gauck haben wir noch ein paar Jahre. Deswegen mag man not amused sein, aber dieser ehemalige Zonenpastor ist auch nur unfreiwillig komisch.

Freitag, 20. März 2015

Mit der Schweiz

Gegen Russland

Hätte er doch lieber eine Toblerone genascht - statt auch noch die Schweizer vernaschen zu wollen. Die lassen sich aber von Joachim Gauck, in Berlin ansässiger Staatsoberhaupt-Darsteller, nicht vernaschen, zeigt ein Blick in den "Tagesanzeiger".

"Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck zeigte bei seinem heutigen Besuch in der Schweiz zwar Verständnis für das Schweizer Ja zur Zuwanderungsinitiative. Er sehe aber auch Nachteile in der direkten Demokratie, sagte er nach Gesprächen mit dem Bundespräsidenten Didier Burkhalter.

«Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die Bürger über hochkomplexe Themen abstimmen», sagte Gauck an der Medienkonferenz im Landgut Lohn in Kehrsatz. Er sei ein überzeugter Unterstützer der repräsentativen Demokratie, mit der Deutschland «sehr gut fährt».

Gauck sagte weiter, er könne sich nicht vorstellen, wie ein Land, das so europäisch sei und so viele verschiedene Kulturen in sich vereine wie die Schweiz, sich von der EU distanzieren wolle. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU sollten gestärkt, nicht geschwächt werden."

Der Gauck-Reihe nach: Dass die Schweizer per Zuwanderungsinitiative die Einwandung des deutschen Staatsoberhaupt-Darstellers verhindern wollen, ist verständlich. Geringqualifizierte mögen die Eidgenossen nicht. Dass Gauck nicht will, dass Bürgerinnen und Bürger über "hochkomplexe Themen" abstimmen, ist ebenfalls verständlich. Niemand soll schließlich erfahren, dass jede Bürgerin und Bürger klüger ist als der in Berlin ansässige Staatsoberhaupt-Darsteller. Das beweist das für Gauck zu hochkomplexe Volk auch bei der Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Genau: Die will der Staatsoberhaupt-Darsteller. Auf Schweiz komm mit raus.

Dienstag, 3. März 2015

To not think twice

Her mit der herrlichen zweiten Amtszeit

Der "Bild" ihr Bundespräsident soll einen Maulkorb bekommen. Der "Bild" ihre Redaktion liegt das Gutachten vor. Zu dem niemand Stellung nehmen will. Nur die "Bild", die ihren Bundespräsidenten "herrlich" findet. Der habe sich bei "Bild" eine zweite Amtszeit verdient. Wegen der vielen schönen Schlagzeilen und der tollen Fotos. Die nur für die "Bild" sind, weil Joachim Gauck der "Bild" ihr Bundespräsident ist.

Was eigentlich gar nicht betont werden muss. Der "Bild" ihr Bundespräsident ist für Auslandseinsätze der Bundeswehr, so lange Gauck nicht selbst daran teilnehmen muss. Und seit der Gedenkfeier zur Bombardierung Dresdens wissen wir auch, dass der "Bild" ihr Bundespräsident auch ohne Gnade der späten Geburt gnädig sein kann mit Angreifern, die das Völkerrecht brechen, weil - wie der "Bild" ihr Gauck so schön gesagt hat - ein Land, das einen Krieg anzettelt, einfach damit rechnen muss, dass irgendwann Kinder in die Luft fliegen und elend krepieren. Steht schon so in der Bibel von der "Bild" ihr Bundespräsident.

"Auge um Auge, Zahn um Zahn"...Der "Bild" ihr Bundespräsident mag das Alte Testament, der Bundesrepublik Deutschland ihr Grundgesetz mag ihm weniger...Der "Bild" ihr Nicht-Bundespräsident Gustav Heinemann hat mal gesagt, dass Frieden der Ernstfall sei. Da ist der "Bild" ihr Bundespräsident Gauck anderer Meinung.

Samstag, 24. Januar 2015

Satirepreis

Für Geburtstags-Artikel von Wolfram Weimer

"Joachim Gauck ist ein kantiger und ungemütlicher, aber guter Präsident. Das Amt hat mit ihm Würde und Respekt zurück erlangt. Nun wird er 75 Jahre alt und sondiert die Chancen für eine zweite Amtszeit."

Beginnt ein ntv-Beitrag von Wolfram Weimer, der bei Facebook mit unzähligen Kommentaren versehen wird. Viele meinen, dass sich Weimer eine Satire-Preis verdient hätte.

Diese Noten vergeben Bürgerinnen und Bürger Hier klicken

Sonntag, 2. November 2014

Kritik ausgedehnt

Bedenken auch wegen Nachfolgepartei der Ost-CDU

Bundespräsidenten-Darsteller Joachim Gauck macht sich nicht nur Sorgen um Thüringen, falls dort Bodo Ramelow von der Linken Ministerpräsident werden sollte, der 74-Jährige, der vor zweieinhalb Jahren aus einem Taxi stieg, um sich ungewaschen neben Angela Merkel vor die Fernsehkameras zu setzen, hat jetzt in einem Gespräch mit "Christ von Welt" auch Kritik an der Nachfolgepartei der Ost-CDU geübt, die von einer Physikerin geleitet werde. Als Physikerin akzeptiere Merkel die Führungsrolle des Ur-Knalls wie sie früher als FDJ-Sekretärin die Führungsrolle der Ost-CDU akzeptiert habe. Gauck: "Beides ist mit meiner Vorstellung von der Schöpfungsgeschichte nicht vereinbar und ich frage mich, ob ich einer Person vertrauen kann, die als Physikerin etwas anderes für richtig hält als ich von der Kanzel predigte." 

Diese Äußerung löste in der Nachfolgepartei der Ost-CDU große Empörung aus. Unions-Fraktionschef Volker Kauder warf Gauck vor, er gebärde sich wie ein evangelikaler Christ und versuche so, ihn rechts zu überholen, obwohl dort eigentlich nur die Wand sei. Für ihn gelte weiterhin, dass die Frau dem Manne untertan sei, was er Merkel täglich spüren lasse. Kauder: "Ohne meine Rippe wäre Merkel nie Bundeskanzlerin geworden." 

Merkel war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Aus dem Konrad-Adenauer-Haus verlautete, dass die Bundeskanzlerin gerade das Essen mit Messer und Gabel übe. In der DDR habe es weder Messer noch Gabel gegeben, was ihr erst aufgefallen sei, als sie das Buch "Vermächtnis" gelesen habe. Für die Übungen habe Merkel einen Fünf-Jahres-Plan entwickelt und liege derzeit über dem Plan-Soll. Ein Sprecher: "Wenn sie die Gabel zum Mund führt, gibt es nur noch selten einen Ur-Knall, weil ihr das Messer aus der Hand gefallen ist. Die Bundeskanzlerin übernimmt auch beim Essen mehr und mehr die Führungsrolle." 

Mittwoch, 3. September 2014

Einer nicht sprachlos

Gute Idee

Zu den jüngsten Ausführungen des Staatsoberhaupt-Darstellers Joachim Gauck fällt mir nichts mehr ein. Einem Satiriker ist jedoch etwas eingefallen. Die Idee finde ich gut:

Berlin (hw) – Nun will er vorangehen. Bundespräsident Joachim Gauck teilte am Rande der Gedenkfeier zum Beginn des zweiten Weltkriegs in Danzig mit, dass es nun an der Zeit sei, etwas nachzuholen, was ihm bisher verwehrt geblieben war. „Aufgrund meines Theologiestudiums musste ich zum Glück keinen Dienst in der NVA leisten. Und nach der Wende ließen es meine Ämter nicht zu, mich militärisch ausbilden zu lassen. Aber nun, angesichts der verheerenden Lage mit vielen Brennpunkten in der Welt, sehe ich es als meine Pflicht an, auch meinen Beitrag zu leisten."

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Samstag, 5. Juli 2014

Der Judas

Und die 65 ostdeutschen Pfarrer

Sie wirken vor der Fernsehkamera ein wenig hilflos. Denn auch sie haben mit einem Judas an einem Tisch gesessen. Siegfried Menthel und Klaus Gallery sind wie der derzeitige Staatsoberhaupt-Darsteller Joachim Gauck Pfarrer in der DDR gewesen. 1989 zogen sie gemeinsam Lehren aus der Vergangenheit. Damals endete eine ökumenische Versammlung der DDR-Kirchen mit einer Abschlusserklärung. Darin stand: "Umkehr zum Frieden muss deshalb für uns heute die Mitwirkung an der Überwindung der Institution des Krieges einschließen. Im Verzicht auf militärishe Gewalt als Mittel der Politik sehen wir einen notwendigen Schritt zur Schaffung einer europäischen und weltweiten Friedensordnung." Diese Idee habe Gauck inzwischen verraten, schreiben 65 ostdeutsche Pfarrer in einem Protestbrief an den Staatsoberhaupt-Darsteller. Als ob der angebliche "Bürgerrechtler" das nicht wüsste...Seine ehrliche Antwort könnte deshalb nur lauten: "Stimmt!"

Wieder einmal könnte es also ganz einfach sein - ist es bei einem Judas aber nicht. Verrat gehört nämlich zu seinem Kalkül - und je verkalkter so ein Judas wird, desto wichtiger wird für ihn der Beifall von der für ihn eigentlich falschen Seite. Pfarrer sollte man werden, um die Lehre von Jesus nicht nur zu predigen, sondern auch, um sie zu leben. Schließlich hat der Lehrmeister aller Christen gesagt, dass ein Glaube ohne Taten ein toter Glaube sei. Jesus warnte zudem eindringlich vor der Heuchelei der Schriftgelehrten, zu seiner Botschaft gehörte auch die Warnung "Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen." Das müsste eigentlich auch der heutige Staatsoberhaupt-Darsteller irgendwann einmal gelesen haben. Wahrscheinlich hat er das sogar als Pfarrer gepredigt. Nur nicht sich selbst...

Nun zählt der Staatsoberhaupt-Darsteller die Silberlinge, die er für den Verrat bekommt. Damit scheint er ausgelastet zu sein. Nur eins könnte ihn noch einmal zum Leben erwecken. Ein Marschbefehl für alle, die Kriege verharmlosen, damit sie sich irgendwo die Köpfe einschlagen. Gauck würde wahrscheinlich zu den Ersten gehören, die das Weite suchen. Aus der Weite der Flucht gäbe es dann sicherlich eine Fernsehübertragung, denn auf Scheinwerferlicht kann dieser Mann nicht verzichten... 



Montag, 16. Juni 2014

Der Weichspüler

Will alle Gehirne matschig machen

Die Welt sitzt derzeit auf mindestens drei Pulverfässern: Naher Osten, Irak und Ukraine. Bundespräsident Joachim Gauck sucht schon die Lunte, damit er sie endlich anstecken kann. Dazu muss er aber erst die Gehirne der Gegner von Auslandseinsätzen der Bundeswehr so lange weich spülen, bis die Mehrheit der Bevölkerung endlich so matschig in der Birne ist wie er.

Ende Januar bei der Münchner Sicherheitskonferenz und jetzt in einem Gespräch mit Deutschlandradio Kultur verharmlost Gauck Kriege. Im Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen sei "es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen." Da dürfe Deutschland nicht abseits stehen. Schließlich sei Deutschland inzwischen eine "solide und verlässsliche Demokratie und ein Rechtsstaat." Während wohl die Mehrheit der Bevölkerung in seinen Augen noch unsolide und nicht verlässlich ist.

Niemand hindert Joachim Gauck daran, selbst zur Waffe zu greifen und los zu marschieren, wohin er auch immer will. Sobald er im Ausland den ersten Menschen ermordet hätte, würde er hoffentlich nicht mehr nach Deutschland ausgeliefert werden. Dann könnte er beispielsweise im Irak einem Gericht erklären, was er unter einer rechtsstaatlichen Kriegsführung versteht.

Dieser Bundespräsident darf Rechtsradikale als Spinner bezeichnen, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Dabei ist er selbst ein Spinner. Saubere Kriege gibt es nicht. Jeder Krieg ist schmutzig. Er tötet alle positiven Eigenschaften. Jeder Krieg kennt nur Opfer. Auf beiden Seiten. Wie man wirkungsvoll gegen Unrecht aufsteht, müsste Gauck eigentlich wissen. Aber bei den Montagsdemonstrationen in der DDR ist er ja nicht gesichtet worden. Diese Demonstrationen waren friedlich - und deshalb wirkungsvoll.

Freitag, 31. Januar 2014

Kein Zonen-Pastor

Dieser Bundespräsident wird immer gefährlicher

In der "heute-show" wird er nur "Zonen-Pastor" genannt. Das meiste säuselt er. Aber bei der Sicherheitskonferenz hat er einen hoch gekriegt. Bundespräsident Gauck wird immer gefährlicher. Aus Erfahrungen will er nicht lernen - oder kann er das aus Altersgründen schon nicht mehr? "Bild" hat nach Gaucks Auftritt sogleich eine Umfrage gestartet. Zwischenergebnis: 75 Prozent lehnen Auslandseinsätze der Bundeswehr ab. Der Bundespräsident spricht also für eine Minderheit. Das ist gut so. Die meisten Deutschen wollen nicht in einem Land leben, das seine militärischen Muskeln spielen lässt und mit Muskelkater zurückkehrt. Der Spruch "Wir müssen die Freiheit am Hindukusch verteidigen", hat sich als Dummheit erwiesen. Die Bundeswehr ist auch nicht lediglich zu einem Auslandseinsatz ausgerückt, sie ist in den Krieg gezogen. Mit Kriegen aber löst man keine Probleme, man schafft nur neue, oft auch noch größere.

"Zonenpastor" ist für Gauck aber der falsche Begriff. Als Pastor müsste er nämlich die Warnung von Jesus kennen, die da lautet "Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen". Auch die Seligpreisungen aus der Bergpredigt kennt er offenbar nicht. Eher lebt er noch im Warschauer Pakt. Wenn Moskau gemeint hat, dass ein "sozialistischer Bruderstaat" die Sicherheit gefährdet, rollten Panzer. DDR-Panzer rollten mit. Vielleicht säuselt Gauck nun, dass diese Panzer die Freiheit niedergewalzt haben, während Bundeswehr-Panzer die Freiheit verteidigen. Täte er das, würde er aber auch nur auf seine eigene Einfältigkeit hereinfallen. Gute Panzer gibt es nicht - es sind immer Panzer. Krieg ist immer schmutzig.

Immer unerträglicher wird auch Gaucks fortwährendes Geschwafel "von einem stärkeren Deutschland", das sich "mehr einbringen" müsse - und das auch noch "substantiell". Herr Gauck, dann sagen Sie doch mal: Wie stark? Wieviel mehr? Gegen wen? Kommen Sie dann aber nicht auch noch mit "für die Freiheit".

Dazu zum Schluss noch ein Sponti-Spruch: "Wenn ein Krieg ausbricht, dann muss die Freiheit ein Gefängnis sein."






Donnerstag, 3. Oktober 2013

Sonniges Gemüt

Gauck so mittelmäßig wie Deutschland

Auf diesen Mann kann Deutschland nicht mehr verzichten. In Stuttgart hat Joachim Gauck Gegnern des Bahnhofsprojekts zugerufen: "Aber heute scheint die Sonne." Ein durchaus wichtiger Hinweis, denn die Sonne ist schon immer genauso schnell in Ulm gewesen wie in Stuttgart, wo dieses Jahr die Einheitsfeier auch von Politikerinnen und Politikern besucht wurde, die mit dem Fall der Mauer gar nichts zu tun hatten. Deswegen durfte nicht nur Bundespräsident Joachim Gauck teilnehmen, sondern auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die verließen das DDR-Bett zwar erst, als das Volk die Beine weggesägt hatte, aber weich gefallen sind sie dennoch.

Trotzdem hat Gauck Sorgen. Er sorgt sich um die Rolle Deutschlands in der Welt. Die dürfe nicht zu klein ausfallen, zu groß aber auch nicht. Mittelmäßig würde ihm reichen. Ein guter Mann stellt nie höhere Ansprüche an ein Land als an sich selbst. Nur abseits stehen, wenn man sich irgendwo die Köpfe einschlägt, das dürfe nicht mehr sein.

Ist aber schon lange nicht mehr, kann der Bundespräsident beruhigt werden. Seit Merkel regiert, steigen die Rüstungsexporte in Krisenregionen. Geliefert werden immer nur gute Waffen - wie seinerzeit in der DDR. Dort ist auch jeder Panzer gut und jeder Panzer jenseits der Mauer schlecht gewesen.

Warum sich Merkel so lange gegen Gauck als Bundespräsident gesperrt hat, wird immer rätselhafter. Der Mann lässt sich von keinem Filmemacher bestechen. Der besticht mit klaren Aussagen zum Wetter. Die durchaus als scharfe Kritik an der Bahn verstanden werden können. Die hat schließlich lange mit dem Slogan "Alle reden vom Wetter, wir nicht" geworben.